SBUR

Schmalenbach Journal of Business Research

Cover SBUR Web
2021 startet mit dem „Schmalenbach Journal of Business Research“ (SBUR) eine gemeinsame Zeitschrift der Schmalenbach-Gesellschaft und des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB).

SBUR vereint „Business Research“ (BuR) des Verbands der Hochschullehrer und „Schmalenbach Business Review“ (SBR) der Schmalenbach-Gesellschaft. SBUR ist der Open-Science-Philosophie verpflichtet und wird im Modell „Gold Open Access“ publiziert werden.

Die Zeitschrift überführt "Schmalenbachs Zeitschift für betriebswirtschaftliche Forschung" (ZfbF) in ein zukunftsweisendes, internationales Format; SBUR startet daher mit Volume 73.

Gemeinsam werden die bisherigen Hauptherausgeber, Prof. Thomas Gehrig, Ph.D., Universität Wien, und Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Wagenhofer, Universität Graz, die Schriftleitung von SBUR übernehmen.

 
 
 Wofür steht die neue Zeitschrift SBUR?

Gehrig Thomas SBUR beansprucht, die international führende wissenschaftliche Zeitschrift in Betriebswirtschaftslehre aus dem DACH-Raum heraus zu werden. Sie repräsentiert die BWL in ihrer ganzen Breite und ist offen für methodische Vielfalt bei höchster Qualität. SBUR verpflichtet sich einer offenen Wissenschaft (Open Science) und wird daher als Open Access Zeitschrift geführt.

Wagenhofer Für SBUR zählt die hohe wissenschaftliche und praktische Relevanz der Beiträge, gleichgültig, ob sie ein enges oder ein fachübergreifendes Thema aufgreifen. Als Nachfolgezeitschrift der SBR und der BuR baut sie auf deren Erfahrungen auf und entwickelt sie gemeinsam in dem zukunftsweisenden Open Access Format weiter.


Wer ist Träger der neuen Zeitschrift SUR?

Gehrig Thomas SBUR wird gemeinsam getragen durch den VHB als größte wissenschaftliche Vereinigung und die SG als größte übergreifende Vereinigung auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Durch die Zusammenführung soll eine Bündelung der Expertise und der Ausbau von Komplementaritäten stärker genutzt werden.

Wagenhofer Für SBUR haben sich die beiden größten BWL-Vereinigungen zusammengefunden, um mit der gemeinsamen Herausgabe der SBUR die BWL als Wissenschaft zu S Wagenhofer SBUR2fördern. SBUR steht formal in der Tradition der Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (ZfbF) als älteste und renommierteste betriebswirtschaftliche Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum und startet daher mit dem Jahrgang 73.


Welche Personen stehen hinter der SBUR?

Gehrig Thomas Mit Alfred Wagenhofer steht mir ein sehr erfahrener Partner als Editor-in-Chief zur Seite. Im Team der Mitherausgeber können wir uns auf die tatkräftige Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen verlassen. Wir werden aber in Absprache mit unserem Team Erweiterungen vornehmen, um einerseits die Expertise im Team auszuweiten, aber auch andererseits die internationale Ausstrahlung und Zugkraft von SBUR zu erhöhen.

 Wagenhofer SBUR startet mit Thomas Gehrig und mir als den Editors-in-Chief der bisherigen SBR und BuR, und wir haben auch einen großen Teil des bisherigen Mitherausgeberteams für SBUR gewinnen können. Daher ist für Kontinuität der Qualität der Begutachtungsprozesse gesorgt. Zusätzlich werden wir noch Ergänzungen bei den Mitherausgebern vornehmen, um SBUR auch nach außen sichtbar als Publikationsoutlet für alle Richtungen der BWL zu positionieren.


Warum ist die SBUR in der aktuellen Wissenschaftslandschaft so wichtig?

Gehrig Thomas Die Zukunft der Forschungspublikationen liegt in der Open Science, in der sämtliche Forschungsergebnisse der Allgemeinheit international kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dieser Prozess wird von den Forschungsförderorganisationen (z.B. DFG und FWF) stark unterstützt und letztlich durch den transformatorischen Prozess des Projekts DEAL zunehmend umgesetzt. Leider gibt es aber in den Wirtschaftswissenschaften immer noch zu wenige Open Access Zeitschriften, die in den einschlägigen Rankings führende Positionen einnehmen. Genau hier möchte SBUR eine führende Rolle einnehmen und eine OA-Zeitschrift mit hohem Impact schaffen.

Wagenhofer  Die Bedeutung wissenschaftlicher Top-Zeitschriften nimmt weiter zu: Publikationen in diesen Zeitschriften werden immer mehr als Bedingung für die Karriere, die Reputation und die Finanzierung von Forschenden und deren Universitäten herangezogen. SBUR als eine fachlich breite, aus dem deutschsprachigen Raum stammende Zeitschrift mit großer Historie soll hierbei ihre Rolle einnehmen. Wir bauen dabei auch auf die Unterstützung des international renommierten Springer-Verlags für die SBUR.

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Worauf freuen Sie sich als EiC bei der künftigen Zusammenarbeit besonders?

Gehrig Thomas Es ist eine große Freude und Verpflichtung, das Projekt einer international anerkannten Zeitschrift in der BWL durch Kooperation mit begeisterten Kollegen realisieren zu dürfen.

Wagenhofer Für mich ist es die Freude, an einem großen Projekt zur Förderung der Wissenschaft mitzuwirken und meinen Beitrag in einem hoch motivierten Team zu leisten. Wir haben viel vor und können auch viel bewegen.


Wo sehen Sie SBUR in fünf Jahren?

Gehrig Thomas Wir wünschen uns, dass sich SBUR zu einer weithin gelesenen und zitierten Zeitschrift entwickeln wird, die insbesondere auch international von Nachwuchswissenschaftlern als attraktive Option zur Veröffentlichung ihrer eigenen Arbeiten wahrgenommen wird.

Wagenhofer In fünf Jahren ist SBUR international bekannt und anerkannt. Die Artikel in der SBUR werden gelesen und zitiert, und sie tragen zum weiteren Erkenntnisgewinn in der BWL bei.


Was ändert sich durch das Publikationsmodell von SBUR für die Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft?

Wagenhofer SBUR wird vollständig Open Access publiziert, und die Finanzierung erfolgt durch die sogenannten Article Processing Charges (APCs). Print-Exemplare werden damit nicht mehr länger obligatorischer Bestandteil der Mitgliedschaft in der Schmalenbach-Gesellschaft sein. Für Mitglieder, die auf ein Printexemplar nicht verzichten möchten, wird die Geschäftsstelle auf Anfrage individuelle Lösungen anbieten. Der exklusive Zugriff auf die bis 2020 erschienenen und digitalisierten Ausgaben von ZfbF und SBR wird für die Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft auch ab 2021 kostenfrei möglich sein. Der im Rahmen der Mitgliedschaft freigeschaltete Springer-Account bleibt weiterhin gültig.

 

Editors-in-Cief

Gehrig Thomas
Prof. Thomas Gehrig, Ph.D.
Universität Wien
 

Wagenhofer

Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Wagenhofer
Universität Graz

 

For authors

SBUR wird publiziert von Springer Nature und erscheint ab 1.1.2021 als Vol. 73 mit vier Ausgaben pro Jahr. Das Publikationsmodell von SBUR erfüllt die notwendigen Rahmenbedingungen des DEAL-Vertrags für Deutschland. Einreichungen für SBUR sind ab 5/2020 über den Editorialmanager bei Springer willkommen. SBUR löst die deutschsprachige ZfbF und die SBR in der bekannten Form ab 2021 ab.

 

Kontakt Geschäftsstelle

sg@schmalenbach.org
T +49 2234 480097
F +49 2234 480005